Gepostet: Jan 22, 2019

Rechtsanwalt im Kaiserviertel Klaus Pampus

Aufgezwungene Trinkgelder auf einer Kreuzfahrt müssen im beworbenen Reisepreis angegeben werden. So entschied das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (Az. 6 U 24/17).

Das beklagte Schiffsreiseunternehmen hatte mit einem Gesamtpreis für eine Kreuzfahrt geworben. In diesem fehlte jedoch ein Serviceentgelt von 10 Euro pro Tag, das nach den Vertragsbedingungen von jedem Kreuzfahrtgast bezahlt werden muss.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist unter dem Begriff "Gesamtpreis" der Preis zu verstehen, der einschließlich Umsatzsteuer und sonstiger Bestandteile vom Verbraucher zu zahlen sei, so das Gericht.

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